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Wenn alle reden – Wer hört dann noch zu? Demokratische Verständigung als gesellschaftliche Aufgabe

Akademie am Tönsberg e.V., Am Lehmstich 15, 33813 Oerlinghausen

Inhalt

In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft wird Zuhören zur Schlüsselkompetenz für demokratisches Handeln. Meinungen prallen aufeinander, Debatten werden laut, der Umgangston wird rauer und oft scheint die Verständigung zwischen unterschiedlichen Positionen schwierig. Doch Demokratie lebt vom Dialog: Erst wer zuhört, kann andere Perspektiven verstehen, gemeinsam Lösungen entwickeln und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen.

Das Seminar setzt genau hier an. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Kommunikation, Empathie und kritisches Zuhören zu einer tragfähigen demokratischen Kultur beitragen können. Es werden Konfliktsituationen analysiert, Kommunikationsmuster untersucht und Methoden erprobt, um Gespräche konstruktiv zu gestalten – auch bei kontroversen Themen. Neben theoretischen Impulsen soll auch praxisnah mit Übungen, Rollenspielen und Gruppenreflexionen gearbeitet werden. Ziel ist es, eigene Hör- und Sprechgewohnheiten zu reflektieren, die Perspektiven anderer wahrzunehmen und Strategien für eine respektvolle Verständigung zu entwickeln.

Ein besonderer Fokus liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: Wie können wir im Alltag, in der Arbeitswelt oder in zivilgesellschaftlichen Kontexten demokratische Verständigung fördern, auch wenn Meinungen stark auseinandergehen? Das Seminar möchte Handlungskompetenzen vermitteln, die Zuhören, Verständigung und demokratische Teilhabe praktisch erfahrbar machen.

Förderungsart
Bildungsurlaub (Bildungsfreistellung) i