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Das Frauenbild in der NS-Zeit war eindeutig definiert: Die ideale Frau war "arischer" Abstammung, diente der Gesellschaft als treu sorgende Ehefrau und Mutter und zeichnete sich durch Pflichterfüllung, Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit im Sinne der NS-Ideologie aus. Was aber geschah mit den Frauen, die diesem Idealbild nicht entsprachen? Die jüdisch waren, die unangepasst lebten oder sich den Vorstellungen der Machthaber widersetzten? Dieser Rundgang widmet sich den verfolgten Frauen der NS-Zeit. Im Mittelpunkt stehen Jüdinnen aus Detmold, aber auch die Lebenswege anderer Verfolgte dieser Stadt sollen thematisiert werden.
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