Inhalt
Bildung, Liebe, Heimat, Glaube, Geld - all das sind Orte, an denen Sara Mari Blom sich schämt. Jahrelang sammelt sie Orte wie diese, bis ihr auffällt: fast alle ihre Schamorte haben mit ihrer Herkunft zu tun - und damit, dass sie diese scheinbar verlassen hat.
"Wo ich (nicht) sein sollte? fragt nach den emotionalen Konsequenzen des sogenannten Bildungsaufstiegs. Dieser vielfach angepriesenen Erfolgsgeschichte stellt die Autorin ihre Erlebnisse von Klassismus und innerer Zerrissenheit entgegen. Und sie stellt einen unerbittlichen Hauptakteur vor, der ihr (Er)Leben prägt: Scham.
"Es gibt Texte übers arm sein, die mich völlig kaltlassen. Und dann gibt es solche, die haben einen Körper, einen Atem, ein Herz. Das ist so einer. Mit großer Präzision und unkorrumpierbarem Blick seziert Sara Mari Blom ihre Geografie der Scham - und benennt soziale Verhältnisse als ihre Ursache. Absolute Leseempfehlung!" (Olivier David)
Die Lemgoerin Sara Mari Blom liest aus ihrem Buch "Wo ich (nicht) sein sollte". Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander in den Austausch zu kommen.
1 Termin(e)
- Sonstiges Merkmal
- Lesung
